Thalmassinger Gemeinderat diskutiert: Muss Wolkerings alte Linde weg?

Die alte Linde in Wolkering könnte wegen Brückenbaumaßnahmen am Mühlbach in der Weilloher Straße gefällt werden müssen.
Das Wasserrechtsverfahren mit finaler Planung läuft. Das Wurzelwerk könnte verschiedene Leitungstrassen sowie den Gehweg beschädigen. Die Wasserleitung dort wurde 1975 gebaut.
Das Bürgerportal für Anmeldungen zum Kindergarten, -tagestätte und Hort ist freigeschaltet. Bis Mitte Februar können hier neuerdings die Anmeldungen für alle Betreuungseinrichtungen, also auch für die neue Kita in Containerlösung in der Ortsmitte, getätigt werden.
Das BRK als Betreiber will schnellstmöglich den Betrieb starten. Das Personal wird derzeit eingestellt, so Bürgermeister Raffael Parzefall bei der ersten Gemeinderatssitzung des Jahres. Ein Rat sprach an, dass die Mietcontainer seit der Fertigstellung Ende 2023 ungenutzt sind.
Wunscheinrichtung angeben
Parzefall hofft, dass der Betrieb starten könne, wenn die Anmeldung abgeschlossen sei. Das neue Portal schaffe für die Erziehungsberechtigten auch die Möglichkeit ihre Wünsche anzugeben, in welcher Einrichtung der Nachwuchs ab September je nach Platzangebot betreut werden soll, wenn das Kind das entsprechende Alter erreicht hat. „Dies wäre für unsere aktuellen und zukünftigen Planungen von enormen Vorteil“, so das Gemeindeoberhaupt.
Die Erhöhung der Pflegepauschale für Sportplätze und Bezuschussung wird von 3500 auf 4500 Euro erhöht, das beschloss der Gemeinderat einstimmig. Der Vorschlag von Helmut Haase, gleich 5000 Euro anzusetzen, fand in der Diskussion keine Mehrheiten. Die nicht abgerufene Mittel verbleiben im Haushalt für spätere Maßnahmen. Bei Sondermaßnahmen können die Mehrkosten mit entsprechendem Nachweis zur Bezuschussung beantragt werden. Angeregt wurde aus dem Gremium, dass der Thalmassinger Handballnationalspieler und Juniorenweltmeister Nils Lichtlein beim Neujahrsempfang 2025 ausgezeichnet werden solle.
Eine neue ÖPNV-Schnelllinie mit Start um 6.40 Uhr in Luckenpaint über Wolkering, die den Standortübungsplatz in Richtung Oberhinkofen quert, ist seit 10. Dezember in Betrieb. Der Vorstoß der Gemeinde war somit erfolgreich, erklärte der Bürgermeister. Gemeinderat Peter Probst, der die Linie nutzt, steuerte weitere Informationen bei: „Die Fahrzeitverkürzung beträgt bis zu fünfzehn Minuten. Im Gemeindegebiet steigen bis fünfzehn Fahrgäste zu. Ab Oberhinkofen ist er voll.“ Bürgermeister Parzefall versicherte, dass die bisherige Taktung erhalten bleibt, sodass jetzt zeitgleich zwei Busse fahren. Sein Bestreben sei, die Linie mit Hin- und Rückfahrt auszubauen. Er sei im Gespräch mit GFN-Geschäftsführer Josef Weigl. Abzuwarten sei jedoch die Entscheidung zum Standort eines dritten Landkreisgymnasiums und die Inbetriebnahme der R30. Eine Linienerweiterung für Schüler wäre vorteilhaft.
Wurzelwerk im Weg
Parzefall berichtete weiter, dass beim Mittelschulverband anvisierte Rechnungen höher als veranschlagt ausfielen. Es gab mehrere Wechsel in der Bauleitung. Der Schulbetrieb läuft seit September. Die in der Coronazeit eingebauten Luftfilteranlagen in den Klassenräumen der Grundschule sind in Betrieb. Außerdem werden die Schriftzüge am Bonifaz-Wimmer-Kinderhaus erneuert. Lötpunkte lösten sich.
Der Rathauschef sprach zudem an, dass in den nächsten Sitzungen mehrere Satzungen – etwa Plakatverordnung und Abrechnungsgrundlagen für Feuerwehreinsätze – angepasst werden müssen. Die Erstellung eines Katastrophenschutzplanes startet, da das Landratsamt von jeder Kommune diesen Plan fordere. „Die Schlüsselzuweisungen sinken um 70000 Euro. Die Kreisumlage steigt stärker an“, informierte Verwaltungsleiter Martin Riedl.