Gefeiert bis in die Morgenstunden: Beim 25. Sportlerball des SV Erzhäuser ging’s zur Sache

Der SV Erzhäuser lud zum 25. Mal zu seinem Sportlerball ein, in diesem Jahr unter dem Motto „All around Sports – die ultimativen Hammerseespiele“. SV-Chef Georg Lehner, sein Helferteam, die Nabburger Prinzengarde und hunderte Besucher tobten zur Stimmungsmusik der Bayern Rocker durch eine tolle, bunte, schrille und wilde Ballnacht.
Unzählige Faschingsfreunde, überwiegend dem Motto entsprechend verkleidet, waren begeistert von der Stimmung und Atmosphäre in der Hammerseehalle, die mit zahlreichen Sport-Motiven dekoriert war. Kurz nach 20 Uhr begrüßten Georg Lehner, eingehüllt in einen Rocky Balboa-Boxermantel, und Bürgermeister Georg Hoffmann als Freizeitsportler der 70er Jahre mit rotem T-Shirt und Jogginghose, die Gäste.
Bayern Rocker heizten den Maskierten ordentlich ein
Dann ging es auch schon los: Die in fesche Lederhosen gekleideten Jungs der Bayern Rocker, einer beliebten Partyband aus Oberbayern, mischten das fröhlich-bunte Partyvolk gehörig auf. Frei nach ihrem Motto „urig, bayerisch, cool und rockig“ sorgten sie mit einem bunten Repertoire von kultiger Schlagermusik über volkstümlichen Alpensound und Evergreens der vergangenen Jahrzehnte bis hin zu „waschechtem Rock“ für beste Laune. Einen richtigen Hingucker bot Frontmann Many: Nur mit einem bayerischen Zipfelhut, einer Sonnenbrille und einem Bierkasten bekleidet zog er vor allem die Blicke der weiblichen Gäste auf sich.
Nicht nur Stars aus allen Sportarten wie Fußball, Tennis, Leichtathletik, Turnen, Radfahren oder Skifahren waren vertreten, sondern auch fantasievoll verkleidete Fans, Boxenluder, Cheerleader und Grid-Girls tummelten sich auf der Tanzfläche.
Fröhliche Party mit Kater-Garantie
„Morgen hama Schädelweh und ein Kater ist uns g’wiss“, das wussten viele Ballbesucher zwar genau, trotzdem hauten sie bei der schon legendären Partynacht ausgelassen auf die Pauke. Wohl den hübschen Cheerleader-Girls, die sich beschützt von einer Horde Footballer in die Sportler-Bar entführen ließen. Doch das war gar nicht so einfach, denn man musste sich erst einen Weg durch das bunte Partyvolk bahnen, ehe man seinen Drink bekam.
Etwas gesitteter ging es da schon an der Pilsbar zu, wo die zuschlugen, die nicht so viel Zeit, dafür größeren Durst hatten. Die Stimmung brodelte bereits ihrem vermeintlichen Höhepunkt entgegen, als die Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Nabburg mit Servus und Hallo und einem dreifachen „Nabbi Nabbi Helau“, gekonnt moderiert von ihrer Präsidentin Gerlinde Graja, in die Hammersee-Arena einmarschierte. In rot-weißer Uniform zeigten die zehn feschen Mädchen ihren Gardetanz, während Prinz Kilian I. den Prinzentanz gekonnt und elegant mit der kurzfristig aus dem Publikum auserwählten sportlichen Tanzpartnerin Nadine absolvierte, da seine Prinzessin Julia I. zu Hause krank im Bett lag. Mit durchsichtigen und sexy orientalischen Haremshosen sowie bauchfreiem Oberteil bekleidet, gaben die Gardemädchen mit einem aufreizenden Showtanz noch eine gelungene schwungvolle Zugabe.
Die Stimmung kochte endgültig über, als es kurz nach Mitternacht zur Maskenprämierung ging. Alle erdenklichen Figuren, die im engeren oder weiteren Sinn etwas mit Sport zu tun hatten, waren vertreten.
Zahlreiche Runden wurden gedreht, bevor die Jury, die sich aus Gerlinde Graja, Georg Lehner, Bürgermeister Georg Hoffmann und seiner Vorzimmerdame Martina Röder zusammensetzte, sich einigen konnte. Der dritte Platz ging an zwei süße Skihaserln, die ihre Skier umgeschnallt hatten. Auf dem zweiten Platz landeten gemeinsam die Tennis-Legenden Björn Borg und Steffi Graf samt Team. Der erste Platz gebührte zehn schrillen und ausgelassen feiernden Aerobic-Girls.
Erst in den frühen Morgenstunden verließen die letzten Feiernden den Ball, der ihrer Meinung wieder mal viel zu früh endete.

