„Schlag den Star“: Popsängerin Leony aus Cham zeigt bis auf Rechenfehler eine Top-Leistung

Sie dribbelt mit einem Medizinball durch die Pylonen, schlängelt sich graziös durch Sprossen und sagt Sprichwörter rückwärts auf: Bei der Live-Show „Schlag den Star“ am Samstagabend schien eint es nichts zu geben, was Sängerin Leony (26) aus Chammünster nicht könnte.
So gewinnt sie das Duell gegen Model Stefanie Giesinger (27) – bis auf einen gravierenden Rechenfehler – auch klar und räumt 100.000 Euro ab.
Statt ihrer schönen Stimme muss Leony an diesem Abend Geschick und Köpfchen, aber auch Fitness und Kampfgeist beweisen. Der Wettkampf ist spannend, aber keinesfalls verbissen. Die beiden Frauen sind konzentriert und ehrgeizig, bleiben aber immer freundlich und fair.
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In Spiel 1 sollen die beiden einen 10-Kilogramm schweren Medizinball mit den Füßen im Slalom durchs Studio befördern. Leony ist schneller, stammt sie doch aus einer fußballverrückten Familie – ihr Bruder Korbinian spielt in der 3. Liga bei Erzgebirge Aue.
Auch Spiel 2, bei dem Leony und Stefanie eine Wand hoch und runter klettern und sich dabei zwischen jede Sprosse schlängeln müssen, geht an die Sängerin.
Bauchmuskeln und Glück
Dann geht es darum, Kleidungsstücke, die in Gebärdensprache dargestellt werden, zu erraten. In diesem Spiel hat Leony keine Chance, Stefanie legt einen Durchmarsch hin und gleicht aus auf 3:3.
Bei Spiel 4, das an legendäre Bagger-Wetten bei Thomas Gottschalk erinnert, lösen die Kontrahentinnen ein riesiges Steckpuzzle – und zwar mit einem 15-Tonner. Leony siegt ganz knapp und geht mit 7:3 in Führung.
Als nächstes steht das Eisrad-Rennen an. Die beiden Frauen fahren mit einem Dreirad auf einer Eisfläche im Kreis. Leony hat den Schwung raus und führt nun mit 12:3, während Stefanie erstmals genervt wirkt.
Bei Spiel 6 „Wer ist das?“ zeigt Moderator Elton Fotos prominenter Persönlichkeiten. Beide haben Schwierigkeiten, schließlich gewinnt die Chamerin mit „Goofy“ das Spiel und baut ihre Führung auf 18:3 aus.
Glück und Geschicklichkeit sind bei Spiel 7 „Einbechern“ gefragt. Dabei müssen drei gestapelte Becher, die durch Notizzettel getrennt sind, passgenau in sich zusammenfallen, indem das Stück Papier herausgezogen wird. Beide Frauen haben Anfangsschwierigkeiten, ihre Techniken funktionieren nicht. Am Ende gewinnt Stefanie und verkürzt auf 18:10.
Richtige Kick-Technik
Bei Spiel 8 hängen Leony und Stefanie 20 Sekunden an einer Sprossenwand. Mit ihren Beinen müssen sie einen Kontaktpunkt berühren. Wer mehr schafft, gewinnt. Das Model scheint mehr Bauchmuskeln zu haben und sichert sich mit einer Kick-Technik den Sieg zum 18:18-Ausgleich.
Großartig schlagen sich die beiden beim Kegel wegschwingen. Mit einer Bowlingkugel, die an einem Seil hängt, müssen drei Kegel umgestoßen werden. Da Leony in allen drei Durchgängen weniger Versuche braucht, geht Spiel 9 und damit die Führung an Leony.
„Blamieren oder kassieren“ heißt es bei Spiel 10. Seit jeher spielt Elton das besondere Quiz im roten Sakko. Rot sieht in dieser Runde nur Stefanie, denn Leony sticht ihre Gegnerin bis auf einen Patzer klar aus. Ihren Fehler beim Prozentrechnen nimmt die Chamerin mit Selbstironie hin – von ihrem Bruder erhält sie wegen ihrer Rechenschwäche später aber eine spöttische Nachricht: „127 Euro für eine Packung Cracker?“
Handballerin beim ASV
Ein bisschen Basketball und ein bisschen Handball beinhaltet Spiel 11 „Karussell-Ball“. Von einem drehenden Podest müssen die beiden Bälle in einen Behälter werfen. Wer den fünften Ball in den Behälter befördert, gewinnt ihn. Leony, die zwölf Jahre beim ASV Cham Handball gespielt hat, legt eine hervorragende Leistung hin und führt nun mit 48:18.
„Kugel Puck“ heißt Spiel 12. Dabei sollen die beiden mit kleinen Metallkügelchen, die von einer beweglichen Rampe gerollt werden, einen Puck über einen Tisch ins Ziel schieben. Spannung pur – doch Stefanie verkürzt auf 48:30.
Bei Spiel 13 hat Leony bereits einen Matchball. Elton liest Sprichwörter vor, die Wort für Wort rückwärts aufgesagt werden sollen. Die Sängerin ist wortgewandter und blitzschnell. Somit steht sie kurz nach Mitternacht mit 61:30 Punkten als Siegerin fest. Am Ende fehlten nur drei Minuten für die Rekordgeschwindigkeit bei „Schlag den Star“.

