Max Stork erhält den großen Hechtenorden der Faschingsgesellschaft Hechtonia

Die Faschingsgesellschaft Hechtonia Berching hat einen neuen Hechtenordenträger: Max Stork. Damit würdigen die Verantwortlichen die großen Verdienste, die sich der ehemalige Showtänzer um die Faschingsgesellschaft erworben hat.
„Was der Max alles im Fasching und das ganze Jahr über für die Hechtonia leistet, ist unglaublich.“ Diese Worte stammen von Peter Neumeyer, der den Fasching in Berching seit 70 Jahren kennt und auch geprägt hat wie kaum ein anderer. Peter Neumeyer ist heute dreifacher Titelträger: er ist Ehrenmitglied bei der Hechtonia sowie Ehrenvorsitzender und Ehrenpräsident der Hechtonia.
„So etwas verpflichtet auch“, betont Neumeyer, der keinen Eröffnungsball und kein Gardetreffen auslässt. „Was die Hechtonia leistet, das ist unbeschreiblich“, schwärmt Neumeyer. Für ihn zählt die Faschingsgesellschaft Hechtonia zu den aktivsten Vereinen in der Gemeinde. Viele sind das ganze Jahr über aktiv. Und zu diesen zählt eben Max Stork.
„Die Hechtonia zeichnet jedes Jahr eine Person aus, die sich überaus große Verdienste erworben hat. Dafür gibt es jedes Jahr den großen Hechtenorden. Seit 1969 wir dieser Orden verliehen, und nur einmal pro Jahr“, sagt Ehrenvorsitzender Dominic Neumeyer, der Sohn von Peter Neumeyer.
Beringer war erste Träger
Erster Hechtenordenträger war vor 55 Jahren, also 1969, Herbert Beringer. Danach folgte ein Jahr später Otto Mittelbach. Vergangenes Jahr erhielt Vroni Buchner den großen Hechtenorden überreicht.
Dass auf Max Stork nun die Wahl fiel, darüber zeigte er sich sehr erfreut. „Auf den Max ist stets Verlass, er ist ein zuverlässiger, hilfsbereiter Zeitgenosse“, sagt Ehrenvorsitzer Dominic Neumeyer bei der Verleihung. Max Stork wirkte fünf Jahre als Showtänzer bei der Hechtonia mit. Er ist sehr vielseitig. Tanzen liebt er ebenso wie Fußball und seit einigen Jahren macht er auch Triathlon. Für den Triathlon 2024 in Roth trainiert er nach der Faschingszeit entsprechend.
2016 war er und seine Gattin Regina Prinzenpaar in Berching. „Eine schöne Zeit“, sagt Stork. Die vergangenen sechs Jahre war er Hechtonia-Präsident. Dieses Amt hat er vor einigen Monaten an Stefan Jäger übergeben.
Bei seinen schönsten Erinnerungen an den Fasching denkt Stork sofort an Obernberg am Inn in Oberösterreich. In Obernberg, Patengemeinde von Berching, war die Hechtonia 2018 zu Besuch und hatte dort einen großen Auftritt. „Das ist schlichtweg gigantisch“, erinnert sich Stork zurück. Stork ist mittlerweile 2. Vorsitzender.
„Wie er die Bälle und die Gardetreffen immer moderierte, das war faszinierend“, sagt Vorsitzender Florian Weixelbaum über Stork. „Und sein Nachfolger Stefan Jäger hat bei der Premiere am Eröffnungsball und Gardetreffen am vergangenen Sonntag seine Sache recht gut gemacht. Er wächst in dieses Amt hinein“, da ist sich das Trio aus Peter Neumeyer, Dominic Neumeyer und Vorsitzender Weixelbaum sicher.
Ist nun ein „echter Hecht“
Jäger kommt aus Staadorf, Gemeinde Dietfurt, und ist vor kurzem nach Berching gezogen. „Er ist sozusagen nun keine ‘Chinese‘ mehr, sondern ein echter Berchinger Hecht. Die Hechtonia ist wie eine Familie, man unterstützt sich gegenseitig und jeder packt mit an“, sagt der neue Hechtenordenträger Stork. Vor allem lobt er den Zusammenhalt, das Wir.