Der Sportpark Ost in Regensburg wächst und wächst

Regensburg. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sagt es klipp und klar: Angesichts der überall stark gestiegenen Kosten könne die Kommune nicht mehr so viel investieren wie früher. Einige Großprojekte hat sie im vergangenen Jahr dennoch begonnen oder fortgeführt – und das spektakulärste davon in der Zeißstraße.
Lange war unsicher, was im Regensburger Osten nun wirklich gebaut wird. Nur eine Schwimmhalle – oder gleich der gesamte Sportpark Ost mit angeschlossener Leichtathletikhalle. Am Ende wurde entschieden: Wir machen es gleich zusammen. Und in den vergangenen zwölf Monaten ging hier bereits mächtig was voran. Die Baustelle des neuen Sportparks im Regensburger Osten ist auch ein echter Publikumsmagnet. Viele Passanten bleiben stehen und bestaunen das gigantische Bauwerk.
Einige Zwischenetappen erreicht
Errichtet wird dieses vom Regensburger Stadtwerk, einem Tochterunternehmen der Kommune. Sprecher Martin Gottschalk sagt, dass mittlerweile einige wichtige Zwischenetappen erreicht worden seien. Der komplette Rohbau sei fertiggestellt und auch das Hallentragwerk der Leichtathletikhalle errichtet. Zudem würden mittlerweile die Umfassungswände für Bad und Leichtathletikhalle stehen und es werde bereits an der Holzverschalung gearbeitet. In Teilbereichen sei auch bereits mit dem Trockenbau und der Rohinstallation begonnen worden. „Das Projekt liegt, trotz witterungsbedingter Unterbrechungen, sehr gut im Zeitplan“, sagt Gottschalk. Es sei demnach „weiterhin realistisch“, dass der Sportpark wie geplant im ersten Halbjahr 2025 eröffnet werden könne. Zudem gibt es von Gottschalk die gute Nachricht, dass das Projekt „trotz teilweise immenser Preissteigerungen einzelner Faktoren nach wie vor sehr gut im Kostenplan liegt. Wir sehen aktuell eine Planabweichung im sehr niedrigen einstelligen Prozentbereich“.
Baubeginn für neues Schulzentrum
Der Sportpark soll etwa 50Millionen Euro kosten. Noch teurer sind sogar zwei große Schulbauprojekte der Stadt, bei denen ebenfalls dieses Jahr die Arbeiten begannen. Am Standort der bestehenden Grundschule und der Jakob-Muth-Schule entsteht nun für voraussichtlich 90 MillionenEuro das neue, größere und barrierefreie Schulzentrum am Sallerner Berg. 2025 soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Etwa 80 Millionen Euro investiert die Stadt derweil für den Ausbau des Werner-von-Siemens-Gymnasiums. Am 31.Oktober gab es den ersten Spatenstich. Fertiggestellt soll der Bau 2029 sein.