5000 Fahrgäste in autonomen Bussen

Zwei Jahre lang organisierte das Stadtwerk mit zwei autonomen Shuttlebussen einen Linienbetrieb im Gewerbepark. Das Interesse war groß: Insgesamt wurden während der Testphase rund 5000 Fahrgäste befördert. Das berichtet das Stadtwerk in einer Pressemitteilung.
Nun wurde Emilia verabschiedet. Seit 1. September 2021 fuhren die Shuttlebusse montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr auf einer Ringlinie im Gewerbepark. Beide Fahrzeuge waren auf einer Strecke von 8473 Kilometern unterwegs. Gegenüber einem konventionellen Fahrzeug wurden somit über zwei Tonnen klimaschädliches CO2 eingespart.
„Wir sehen dieses Projekt als Symbol für das fortschrittliche und innovative Regensburg. Der emissionsfreie und leise Verkehr der Fahrzeuge hat sowohl positive gesellschaftliche als auch umweltfördernde Effekte, die im Rahmen der Klimaziele der Stadt eine immer wichtigere Rolle einnehmen“, erklärt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Ziel der zweijährigen Testphase sei gewesen, Erfahrungen im Bereich autonomes Fahren zu sammeln, damit diese Technik künftig im Stadtgebiet sowie in Wohngebieten eingesetzt werden kann, um den klassischen ÖPNV effizient zu ergänzen.
„Das zweijährige Testprojekt lieferte wertvolle Erkenntnisse im Bereich autonomes Fahren und zeigte ganz klar – hier ist jede Menge Potenzial vorhanden. Aus aktueller Sicht ist jedoch ein vollständiger Einsatz von autonomen Fahrzeugen noch nicht sinnvoll“, ergänzte Manfred Koller, Geschäftsführer des Stadtwerks. Grundsätzlich seien stets Sicherheitsoperatoren vorgeschrieben. Zudem sei nur eine Maximalgeschwindigkeit von Tempo 18 möglich gewesen und es habe auch technische Ausfälle wegen Schnee oder Regen gegeben. „Trotzdem blicken wir auf die zweijährige Testphase positiv zurück und verfolgen die weiteren Entwicklungen am Markt mit großem Interesse.“