Rodinger Weihnachtsdorf zog Besucher mit Kunsthandwerk, Köstlichkeiten und Rock an

Von Mittelbayerische Zeitung · 12. Dezember 2023 um 08:00

Nach der gelungenen Prämiere im vergangenen Jahr folgte heuer die Wiederauflage des Rodinger Weihnachtsdorfes an der Regenuferpromenade.

Die Stadt Roding als Ausrichter hatte weder Kosten noch Mühen gescheut und eine Weihnachtsidylle mit Dorfcharakter an den Regenterrassen geschaffen. Die geschmackvoll dekorierten Verkaufshäuschen und dazwischen die beleuchteten und geschmückten Weihnachtsbäume vermittelten den Eindruck, sich in einem kleinen Dorf in einem Wäldchen zu befinden.

Heimeliges Dorfambiente

Kaum hatte man das Weihnachtsdorf betreten, tauchte man in eine heimelige Umgebung ein und es duftete nach Glühwein, Mandeln und Bratwürstl. An der Feuerstelle standen die Besucher zum Plausch beieinander und ließen sich kulinarische Leckereien der Budenbetreiber, angefangen von Apfelwein und Alaska-Punsch über Schmalzbrot und Fingernudeln mit Kraut, Aperol und Glüh-Gin bis Wildragout und Zimtsterne sowie Jägertee und Kirschbowle, munden.

Die weihnachtliche Handwerkskunst kam auch im Weihnachtsdorf nicht zu kurz. Wer einen Abstecher im Kulturhaus Fronfeste einplante, wurde beim zweitägigen Kunsthandwerkermarkt des Kunst- und Kulturverein Roding bestimmt fündig. Beim Christkindlpostamt mit Nikolaus konnten die Kinder ihre Weihnachtswunschzettel abgeben.

Warmup-Party bei Blitzeis

Gestartet wurde heuer im Rodinger Weihnachtsdorf mit einer Warmup-Party bereits am Freitagabend, doch Minusgrade und Nieselregen sorgten für Blitzeis. Bürgermeisterin Alexandra Riedl begrüßte die Mutigen, die dennoch ins Weihnachtsdorf gekommen waren, und freute sich riesig, Santa Rausch und die Zubrenntiere begrüßen zu dürfen, die weihnachtliches Liedgut in neuem „rockigem“ Gewande präsentierten.

Der Andrang am Samstag zeigte, dass der Wunsch auf Zusammenkünfte mit Glühwein, Punsch und Bratwurstsemmel riesig ist. Das Rodinger Weihnachtsdorf solle Vorfreude auf Weihnachten wecken und Abwechslung vom Alltag bieten, bemerkte Bürgermeisterin Alexandra Riedl bei ihrer von der Stadtkapelle begleiteten Begrüßung. Sie dankte allen Budenbetreibern und den Vereinen für das abwechslungsreiche Kinderprogramm, dem Werbekreis für die Unterstützung bei den Schokonikoläusen sowie die Beteiligung beim Pop-Up-Store.

Nach den Weihnachts- und Neujahrsgrüßen lud die Bürgermeisterin Stadtpfarrer Matthias Kienberger und die Stadtratskollegen zum Dorfrundgang ein. Weihnachtsgeschichten und Basteln boten die Volleyballer des TB 03 Roding den Kleinen an und mit den Alpakas vom BioHof in Eschlkam waren Esper-Wanderungen möglich. Der Nikolaus mit seinem Begleiter fand auch den Weg ins Weihnachtsdorf. Er bezeichnete Roding als „coole“ und gemütliche Stadt, die das ganze Jahr was zu bieten hat. Nach der Nikolausgeschichte verteilte er mit dem Krampus Schokoladennikoläuse.

„Wasserbühne frei“ hieß es schließlich noch für die Gruppe Pankratius Voices, die mit ihrem Repartoire auf Weihnachten einstimmte und Just Live sorgte für Stimmung, bis sich die Tore des Weihnachtsdorfes schlossen.

Die Bürgermeisterin dankte bei ihrer Begrüßung allen, die zum Gelingen der Dorfweihnacht beigetragen hatten.
Vor dem Nikolaus hatte der kleine Daniel trotz eigener Nikolausmütze doch etwas Respekt.
Die Kinder hatten ihren Spaß bei der Alpaka-Wanderung am Esper.
Mit ihrem breiten Repertoire stimme die Gruppe Pankratius Voices auf Weihnachten ein.
Die Kinder ließen das Karussell an keinem Tag still stehen.