Landkreis Neumarkt investiert in Erweiterungsbau der Berchinger Realschule

Pfarrer Francesco Benini und der evangelische Pfarrer Michael Murner haben am Freitag dem Erweiterungsbau der staatlichen Realschule in Berching gesegnet. Die Schule besitzt nun – dank der fünf neuen Klassenräume – 17 Klassenzimmer und zwei Ausweichräume.
Landrat Willibald Gailler dankte den Schülerinnen und Schülern der Realschule für den gelungenen musikalischen Auftakt der Feierstunde. Die Schülerinnen und Schüler sagten auf Englisch, Französisch, Deutsch und auf Oberpfälzerisch allen Anwesenden „Willkommen“, und Konrektorin Daniela Haas führte durch das Programm.
Mit viel Engagement, Herzblut und Arbeit hätten das Architekturbüro Theo Nutz, das Ingenieurbüro Dess + Falk aus Nürnberg, das Ingenieurbüro Kaunz aus Deining, das Landschaftsarchitekturbüro Kölbl sowie die Mitarbeiter im Landratsamt zum Entstehen dieser tollen Schulstätte beigetragen, lobte Gailler. Er zeigte sich sehr glücklich über den Schritt, den der Landkreis mit dem Kreisausschuss in seiner Sitzung vor fast genau drei Jahren getan hatte, als er beschlossen hat, die Realschule Berching zu erweitern.
Baubeginn: März 2022
„Wenn man sieht, was seit Baubeginn im März 2022 entstanden ist, dann können wir alle, die in irgendeiner Art und Weise an der Entstehung dieses schönen Projektes beteiligt waren, sehr stolz auf die neuen Räumlichkeiten sein“, sagte Gailler.
Vor dem Baubeginn habe man durch intensive Planung und Vorbereitung die Weichen für diese Maßnahme gestellt. Die eineinhalb Jahre Bauzeit seien für das Lehrerkollegium und die Schulleitung sowie für die Schülerinnen und Schüler sicher keine einfache Arbeits- und Lernumgebung gewesen. Es seien fünf neue, sehr schöne, multifunktional nutzbare Klassenzimmer geschaffen worden.
„ Die Realschule Berching ist mit gut 400 Schülerinnen und Schülern eine sehr attraktive Schule, die mit weiterhin steigenden Schülerzahlen rechnen kann“, sagte der Landrat. Die Schule verfügt nun über 17 Klassen- und zwei Ausweichräume.
„Wir werden hier den prognostizierten Schülerzahlen und auch dem Klimaschutz gerecht, denn dieser Erweiterungsbau ist als moderner Hybridbau entstanden. Holz, Beton und Stahl wurden mit ihren jeweiligen Stärken vereint“, sagte Gailler. In Sachen Klimaschutz habe man gesondert von der KfW gut 270000 Euro Fördermittel erhalten.
Sehr erfreulich nannte der Landrat darüber hinaus, dass nahezu ausschließlich einheimische Handwerksbetriebe diesen Erweiterungsbau errichtet und ausgebaut hätten. Insgesamt habe der Landkreis Neumarkt 1,7 Millionen Euro investiert. „Damit zeigen wir, dass die Schaffung von guten Bildungsvoraussetzungen in unserer Arbeit höchste Priorität besitzt und der Schulstandort Berching weiter gestärkt wird“, fuhr der Landrat fort.
„Deshalb darf man auch mit Stolz Einweihung feiern, weil man trotz niedriger Kreisumlage durch ein mustergültiges Projektmanagement dieses Ziel auch erreichen konnte.“
Gailler bedankte sich bei der Regierung der Oberpfalz, die im November 2021 dem Maßnahmenbeginn zugestimmt und dem Landkreis staatliche Zuschüsse in Höhe von knapp 900000 Euro in Aussicht gestellt habe.
Sobotta: Geld ist gut angelegt
„Von Franz Josef Strauß stammt der Satz: ‘Der größte wirtschaftliche Schaden entsteht bei Grußworten‘“, sagte Berchings Bürgermeister Ludwig Eisenreich und fasste sich daher kurz. Er dankte dem Landkreis für die Erweiterung, der Lehrerschaft mit Ingrid Sobotta an der Spitze für die gute Zusammenarbeit und zeigte sich erfreut darüber, dass nach langem Kampf vor 25 Jahren Berching diese Realschule bekam. „Wir in Berching wissen, was wir an der Realschule haben“, betonte Eisenreich.
Architekt Michael Zaschka übergab symbolisch den Schlüssel an Realschul-Rektorin Sobotta. Sie bedankte sich für die Erweiterung der Räumlichkeiten, nannte als Schulprofile einen guten Unterricht, engagierte Lehrkräfte und tolle Schüller.
„Unsere Realschule steht auch in besonderem Maß für gelebtes Engagement“, ergänzte Sobotta und fand viele Dankesworte für alle, die ihren Beitrag zum Erweiterungsbau geleistet haben. Sobotta: „Das Geld dafür ist auf jeden Fall gut angelegt.“