Subway-Restaurant im Regentalcenter in Cham wird erweitert und erneuert

So manchem ist die Baustelle vor der Subway-Filiale im Regentalcenter bereits in den vergangenen Wochen aufgefallen. Mittlerweile ist sie nicht mehr zu übersehen. Dort wo sich bisher der Haupteingang zum Restaurant befand, wurden kürzlich Mauern hoch gezogen.
Was viele schon vermutet haben, bestätigt sich nun. Das Schnellrestaurant, das sich im südlichen Teil des Gebäudes befindet, in dem auch Kaufland untergebracht ist, wird seit rund vier Wochen erweitert, wie Restaurantinhaber Heinrich Kammel auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt.
Mehr Platz erwartet künftig jedoch nicht nur die Gäste, sondern auch das Personal. Wie Kammel informiert, wird auch der Küchenbereich vergrößert. Dafür werde die Trockenbauwand, die den Gäste- vom Küchenbereich trennt nach vorne versetzt.
Künftig eigene Toiletten
Weiterhin soll das Geschäft eine Klimaanlage bekommen. Die neu hinzugewonnene Fläche im Anbau möchte Kammel künftig für weitere Gästesitzplätze und Kundentoiletten nutzen. Letztere habe es bisher nicht gegeben, sodass Restaurantgäste auf die öffentlichen Toiletten im Kaufland ausweichen mussten. „Die Leute konnten sich vorher nicht einmal die Hände waschen“, sagt Kammel. „Damit ist jetzt Schluss“, so der Franchisenehmer, der 2004 seine erste Subway-Filiale in den Regensburger Arcaden eröffnet hat und mittlerweile neben der Chamer Filiale auch die Restaurants in Neutraubling, Straubing und Dingolfing betreibt. Letztere beide hat er neben der Chamer Filiale im Jahr 2015 übernommen, nachdem der vorherige Investor 2014 in finanzielle Schieflage geraten war und Insolvenz anmelden musste.
Nachdem er in den letzten Jahren seine anderen Standorte bereits auf Vordermann gebracht hat, sei der Umbau des Restaurants in Cham für den Regensburger längst überfällig gewesen. Maßgeblich dafür ist auch, dass sich die Chamer Filiale seit Kammels Übernahme hervorragend entwickelt hat, wie er sagt. „Die Umsatzsteigerung in Cham war zeitweise eine der besten unter allen Subway-Restaurants in Bayern“, berichtet er.
Grund genug für den Regensburger, neben den Umbauarbeiten auch in eine neue Ausstattung des Geschäfts zu investieren. „Wir nutzen die Umbauarbeiten, um gleichzeitig die Sitzmöbel und die Bestelltheke zu erneuern“, so Kammel, der sich damit dem bundesweit neuen Ladendesign von Subway anschließt.
Zeitplan ist noch unklar
Wie lange die Umbauarbeiten noch dauern, kann Kammel momentan noch nicht sagen. „Lieferengpässe können den Zeitplan jederzeit verschieben“, gibt er zu Bedenken. Er hält es derzeit für möglich, dass etwa Anfang November die ersten Sandwiches im neuen Laden über die Theke gehen können.
Sicher ist hingegen, dass das Restaurant vor der endgültigen Wiederöffnung rund drei Wochen geschlossen werden muss. In diesem Zeitraum werde die bisherige Glasfront zum Parkplatz hin entfernt und der Anbau an das bestehende Gebäude angeschlossen. Dafür peilt Kammel momentan Ende Oktober als Zeitfenster an.
Das steckt hinter dem Sandwich-Filialisten
Geschichte: Gegründet von Fred DeLuca und Dr. Peter Buck im Jahr 1965 in Bridgeport, Connecticut, behauptet sich die weltweit bekannte Franchisekette seit über einem halben Jahrhundert auf dem Fastfoodmarkt.
Konzept: Subway arbeitet ausschließlich nach dem Franchise-Konzept. Der Konzern vergibt eine Franchise-Lizenz für 10000 Euro, mit der ein Partner die Marke führen darf. Subway übernimmt die Planung und bestellt das Equipment. Insgesamt 150 000 Euro muss ein Franchisenehmer in seine Filiale investieren. Hinzu kommt eine wöchentliche Umsatzgebühr von acht Prozent, die jeder Franchise-Partner an Subway bezahlen muss. 4,5 Prozent fließen in einen gemeinsamen Werbetopf.
Filialpolitik: Klassische Standorte des Sandwich-Filialisten sind stark frequentierte Fußgängerzonen, Einfallstraßen in Gewerbegebieten und Einkaufszentren, worunter auch der Standort im Chamer Süden fällt. Dabei setzt der Konzern auf Städte mit einer bestimmten Mindesteinwohnerzahl. Anders als Konkurrenten, wie McDonalds oder Burgerking, stellt das Unternehmen weniger hohe Ansprüche an die Größe der Ladenfläche und die baulichen Gegebenheiten vor Ort.