Jugendpfleger Nikola Bilic setzt sich tatkräftig für die Lupburger Skater ein

Von Vera Gabler · 13. Oktober 2023 um 19:00

Jugendpfleger Niko Bilic hat sich nach Gesprächen mit den jugendlichen Skatern für sie eingesetzt und Hilfe organisiert. Foto: Vera Gabler

Am 16. Januar diesen Jahres hat Nikola Bilic als Jugendpfleger seinen Dienst in der Marktgemeinde Lupburg angetreten. Wie bereits berichtet, ist er nicht nur in Lupburg, sondern auch in Hohenfels und Parsberg tätig. Bei der jüngsten Sitzung des Marktrates im Rathaus gab er einen Rückblick, in dem er über seine Aufgaben Rechenschaft ablegte.

Wenngleich er Aktionen durchführte, bei denen auch die Hohenfelser und die Parsberger Jugend mit eingebunden war, so gab es auch Aktionen, mit denen er die Lupburger Jugendlichen im Besonderen in der Schule ansprach.

„Am Skaterplatz habe ich regelmäßig Jugendarbeit geleistet und bin mit einigen Jugendlichen in Kontakt getreten“, begann er seine Ausführungen. Dabei stellte sich heraus, dass es eine Gruppe gab, die den Dirt Park speziell instand halten und pflegen wollte. Das Problem bestand darin, dass sie Werkzeug für die Instandhaltung benötigten.

Gemeinsam mit dem Touristikverband und Peter Brutler hat der Jugendpfleger Werkzeug und passenden Container zum Lagern des Werkzeuges organisiert sowie den Schlüssel an einen Verantwortlichen übergeben. Zudem führte Bilic Gespräche mit Brutler, der den Dirt Park geplant hat, und es seien erste Ideen für ein Skaterpark-Event entstanden.

Kontakt aufgenommen

Es sei für ihn von Anfang an wichtig gewesen, Kontakt mit Unternehmen, Eltern, Vereinen, Polizei und den Schulen vor Ort sowie den Jugendlichen aufzunehmen, erklärte der Jugendpfleger. Diese Gelegenheit nutzte er beim Tag des Handwerks, beim Open Air Festival sowie beim Sommerferienprogramm.

„Wir haben dich nicht nur als Jugendpfleger, sondern auch als Mensch ins Herz geschlossen“, dankte Bürgermeister Manfred Hauser dem Jugendpfleger für die gute Zusammenarbeit, die man auch weiterhin unterstützen werde. Zudem lud das Gemeindeoberhaupt den Jugendpfleger für Montag zur Nachkirwa mit Kirwabärtreiben ein, damit der Österreicher auch die bayerische Kultur kennenlerne.

Einen Vortrag gab es dann von Maria Regensburger, die im Namen der Regina (RegionaleInnovationsagentur für den Landkreis Neumarkt) das Programm LEADER und die Fördermöglichkeiten vorstellte. In der Präsentation erinnerte sie an die umgesetzten Projekte in Lupburg wie die Aussichtsplattform am Burgfelsen sowie an den Brunnen im Ortskern und an den Pavillon in Degerndorf.

Von 2023 bis 2027 gebe es wieder neue Förderungen, die dem Mehrwert der Region dienen sollen. „Der Anstoß und die Ideen sollen von den Bürgern kommen“, betonte Regensburger. Ihnen komme es ja dann auch zugute. Bei kleineren Projekten, wie dem künftigen Naschgarten am Burgberg, laufe die Förderung ohne viel Bürokratie, versprach sie in der Funktion als Beraterin.

Absprache mit Vereinen

Bürgermeister Hauser ergänzte dazu, dass sich Bürger jederzeit melden können. Er werde das Thema auch bei der Terminabsprache mit den Vereinen am Mittwoch, 18.Oktober, ab 19 Uhr im Burgsaal ansprechen.

Bei einem Antrag auf isolierte Befreiung vom Bebauungsplan in See, der Antragsteller möchte statt eines Holzlattenzaunes oder Hecke einen Zaun mit PV-Platten errichten, stimmte der Marktrat zu, nachdem das Landratsamt keine Einwände hatte.