Bau der Schwandorfer Seniorenwohnanlage schreitet voran: Grundstein am Schwanenhof ist gelegt

Eine Grundsteinlegung stellt traditionell einen wichtigen Meilenstein eines Bauvorhabens dar. Es ist ein Moment, in dem kurz innegehalten und der Baufortschritt betrachtet wird. Diese Gelegenheit hatten am Mittwochnachmittag auch die Bauherren der neuen Seniorenwohnanlage Schwanenhof. Auf der Baustelle an der Regensburger Straße fand die feierliche Grundsteinlegung statt.
Der Bauverlauf sei bisher unfallfrei und die Arbeiten würden gut voranschreiten, erklärte Claudia Donhauser von der Gebrüder Donhauser Bau GmbH. Davon konnten sich die zahlreichen Festgäste, zu denen unter anderem Planer und Baufirmen wie auch einige der ersten Käufer gehörten, überzeugen.
Es brauche noch etwas Vorstellungskraft, fand Bayern Care-Geschäftsführer Günther Marzog. Dennoch ist auf dem mehr als 3100 Quadratmeter großen Areal schon einiges zu sehen. Es wurden laut Claudia Donhauser 5800 Kubikmeter Baugrund ausgehoben. „Das waren etwa 500 Laster-Ladungen“, sagte die Unternehmerin.
BRK ist Servicedienstleister
Die Schwandorfer Firma Donhauser ist von der Bayern Care, dem Bauherren, mit der Bauausführung beauftragt worden. „Die beste Planung bleibt nur Papier, wenn man nicht den richtigen Generalunternehmer zur Seite hat, der die Ideen des Architekten und des Bauherren in Beton und Stein umsetzt“, so Bayern Care-Geschäftsführer Günther Marzog.
Im Juni 2023 begannen die Arbeiten an dem 46. Seniorenprojekt der Bayern Care. Rund vier Monate später wurde am Mittwoch die Grundsteinlegung gefeiert. Bei der Zeremonie war auch BRK-Kreisgeschäftsführer Otto Josef Langenhan anwesend.
Das BRK Schwandorf wurde als Pflege- und Servicedienstleister für die neue Wohnanlage gewonnen, wie Marzog erklärte. Sie würden nach seinen Worten den künftigen Bewohnern eine breite Palette an Angeboten machen, von pflegerischen Dienstleistungen bis hin zum Einkaufsservice.
50 barrierefreie Wohnungen mit einem bis drei Zimmern in den Größen 44 bis 77 Quadratmetern werden im Schwanenhof zur Verfügung stehen. Sie sind alle mit Balkonen, Terrassen oder Loggien ausgestattet. Die Planungen sehen zudem ein umfangreiches Begrünungskonzept mit Baumpflanzungen, heimischen Sträuchern, Beeten und Rosenflächen vor.
Die ersten Käufer sind hauptsächlich Schwandorfer
Für knapp 20 Wohnungen wurde bereits ein Käufer gefunden, teilte Stefan Werner, bei Bayern Care für den Vertrieb zuständig, mit. Das sei laut Werner aktuell ein sehr guter Stand. Bei den ersten Käufern handelt es sich laut Werner hauptsächlich um Schwandorfer. Es seien sowohl Eigennutzer wie auch Vorsorgekäufer, die ihre Wohnungen später vermieten wollen.
Sie könnten, warb Marzog, über die Webkamera jeden Tag erleben, wie das Projekt größer wird und seiner Fertigstellung entgegengeht. Geplant ist die Übergabe im Frühjahr 2025.
„Bauherr und Investoren dürfen davon ausgehen, dass dieser Termin von uns auch eingehalten wird, trotz der aktuellen Krisen und Unwägbarkeiten“, versicherte Claudia Donhauser. Sie dankte den Menschen, die tagtäglich mit Verstand und Tatkraft auf der Baustelle Höchstleistungen vollbringen würden.
Die Seniorenwohnanlage sei ein großer Gewinn für Schwandorf, fand Claudia Donhauser. Das Gebäude und das Konzept entspreche aus ihrer Sicht dem Zeitgeist. Es sei wichtig, dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen. Sie sieht darin eine immer wichtiger werdende Aufgabe der Gesellschaft.
Mehr Barrierefreiheit in der Stadt Schwandorf
Dass für Senioren einiges getan wird, findet auch Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) gut. Das Thema Barrierefreiheit beschäftige ebenso die Stadt. Der Rathauschef wies darauf hin, dass jedes Jahr allein 250000 Euro in die Barrierefreiheit von Bushaltestellen investiert werde. „Das geht aber weit darüber hinaus“, betonte Schwandorfs Rathauschef. Die Stadt werde auch künftig alles daransetzen, die Angebote für Senioren weiterzuentwickeln und zu verbessern. Mit der neuen Wohnanlage an der Regensburger Straße entstehe wieder ein attraktives Angebot, zeigte sich Feller überzeugt.
Günther Marzog lobte seinerseits den OB und sein gesamtes Team, die von Anfang an große Unterstützer des Projektes gewesen seien und es maßgeblich und tatkräftig unterstützt hätten. „Das hat uns geholfen, dass wir hier stehen, wo wir heute stehen“, meinte Marzog.
Claudia Donhauser wünschte sich, dass der Baufortschritt weiter gut ist und es keine Unfälle bis zur Fertigstellung gibt.
