Dietldorfer meistern Aufgaben – die Patenschaft mit der FF Schmidmühlen steht

„Aller guten Dinge sind drei“, meinte Vorsitzender Sascha Kellner, als die Feuerwehr Dietldorf am Samstagabend zum letzten Patenbitten des Jahres zur FF Schmidmühlen aufbrach. Auch dort wollte sie Unterstützung für die 150-Jahr-Feier im Mai2024 erbitten.
Neben dem erfolgreichen Festmutterbitten und dem Patenschaftsbitten bei den Feuerwehrkameraden aus Rohrbach ging es abschließend zu den Nachbarn vilsaufwärts. Gefühlt ganz Dietldorf sammelte sich auf der Mühlwiese in Schmidmühlen, um anschließend in bewährter Festzugsformation unter musikalischer Begleitung zum alten BayWa-Gelände zu marschieren. Mit Taferlbuam voran, gefolgt von der Blaskapelle Dietldorf, Festmutter Silvia, Ehrengästen, der Feuerwehrführung, den Festdamen und -mädchen sowie den Vereinsmitgliedern formierte sich ein eindrucksvolles Gefolge.
Liebevoller Empfang für die Freunde aus Dietldorf
Die Schmidmühlener Feuerwehrler warteten bereits auf ihre Gäste und bereiteten ihnen einen liebevollen Empfang. Neben der gesamten Feuerwehrführung, bestehend aus den Vorsitzenden Nadine Graf und Johann Wein, erwarteten auch die Kommandanten Christian Renghart und Julian Decker ihre Freunde. Zudem überraschte auch die Schmidmühlener Festmutter Petra Fellner mit ihren feschen Festdamen die Nachbarwehr.
Der anschließende Akt des Patenschaftsbittens musste natürlich nach altem Brauch zwingend knieend auf einem Holzbalken erfolgen. Unter Anwesenheit des dritten Bürgermeisters von Schmidmühlen, Mathias Huger, überbrachte davor Kreisbrandmeister Christoph Spörl vom Bereich Süd des Landkreises Schwandorf ein kurzes Grußwort und forderte die Mannschaften auf, stets „gescheid zusammenzuhalten“, und wünschte der Gemeinschaft viel Spaß.
Nach dem Slalom war ein Brand zu löschen
Den gab es dann auch, denn so einfach machte es Vorsitzende Nadine Graf den Dietldorfern mit der Zusage der Patenschaft natürlich nicht. Zuerst gab es erst einmal zwei schwere Aufgaben zu meistern: Zwei Feuerwehrtrupps, bewaffnet mit einer Kübelspritze und einem blauen Feuerwehrauto, mussten einen Slalomparcours durchfahren und anschließend einen Hausbrand löschen. Die Prüfung stellte sich als ziemlich schwierige Koordinationsaufgabe heraus, denn den Fahrzeuglenkern wurden zuvor die Augen verbunden.
Für den Ballon musste die Mannschaft durchgewechselt werden
Viel Puste war anschließend beim Aufblasen eines Ballons mit einem Dreierventil gefragt. Die Köpfe der Dietldorfer wurden dabei immer röter und röter, aber der Ballon wollte partout nicht platzen. Erst ein Durchwechseln der Mannschaft brachte dann den erhofften Erfolg.
Das anschließende gemeinsame Flehen der Dietldorfer Feuerwehrführung um eine Zusage der Patenschaft ließ Graf schließlich erweichen und sie sagte die „helfende Hand der FF Schmidmühlen“ anlässlich der anstehenden Feierlichkeiten zu.
Als Erinnerungsgeschenk hatten die Gäste eine wunderschöne, mit Feuerwehrmotiven gelaserte Edelstahl-Feuerschale sowie ein Fass Naabecker Bier im Gepäck. Letzteres wurde unter fachlicher Hilfestellung von Vertriebsleiter Michel Weiler von Nadine Graf und Sascha Kellner mit gekonnten Schlägen angestochen, sodass kein Tropfen verloren ging. Das war der Start für eine gemeinsame gemütliche Abendveranstaltung.
