In den Sulzauen entstehen derzeit 34 neue Wohnungen in zwei Energiesparhäusern

Von Franz Guttenberger · 26. September 2023 um 17:28

Gestern erfolgte beim Neubau von zwei Familienhäusern als Energiesparhäuser KFW 40 mit QNG-Siegel die Grundsteinlegung an der Südtangente. Bauherr Markus Plank erklärte dabei, wie derzeit in den Sulzauen zwei neue Wohnhäuser mit insgesamt 34 Wohnungen im höchsten Energiesparhaus-Standard entstehen. Ein drittes Wohnhaus ist in Planung.

Die Energiesparhäuser bieten jeweils 17 Wohnungen in drei Etagen mit circa 47 bis 80 Quadratmeter sowie im Dachgeschoß der beiden Häuser je zwei Penthouse-Wohnungen mit jeweils etwa 105 bis 113 Quadratmeter Wohnfläche.

„Darüber hinaus bieten sie einen tollen Blick in das Tal der Sulz“, darin waren sich alle einig. Im Untergeschoß befindet sich die Tiefgarage, Kellerabteile sowie Bike-Boxen, angeschlossen über den Aufzug der Häuser.

Leitplanken gesetzt

Effizienzhäuser sind Gebäude, die sich durch eine besonders energieeffiziente Bauweise und Gebäudetechnik auszeichnen und die eine höhere Energieeffizienz erreichen als vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Die Gebäude „Erle“ und „Weide“ erfüllen den besonders hohen Effizienzhaus-Standard, so der Bauherr. Der Gesetzgeber setzt Leitplanken für die Bauwirtschaft und konzentriert die Förderung auf eine zukunftsweisende Bauweise, teilte Plank mit.

Die Käufer profitierten gleich von mehreren Vorteilen, es sei für die Käufer schlichtweg eine Investition in die Zukunft, sagte Thomas Bader von der Firma Leipfinger&Bader, Ziegelwerk und Systemhersteller.

Auf den ersten Blick würden Effizienzhäuser oft teuer erscheinen, so Bader weiter. Bei näherer Betrachtung werde aber deutlich, dass der Kauf eine werthaltige Investition in die Zukunft sei. Nur 40 Prozent Energieverbrauch, zinsgünstiges Darlehen für Käufer von KfW sowie erhöhte Regel-Abschreibung seien möglich – das seien enorme Vorteile.

Die „40“ im Programmnamen EH 40 NH bedeute, dass ein Effizienzhaus höchstens noch 40 Prozent des mit dem Wert „100“ angesetzten gesetzlichen Standards an Energie verbrauchen dürfe. Der Vorteil eines solchen Gebäudes: Der Eigentümer spare Kosten für Heizung und Strom – das Klima werde entlastet.

Gute Zusammenarbeit

Markus Plank dankte der Stadt Berching und dem Landratsamt für die gute Zusammenarbeit, so auch bei der Änderung des Bebauungsplanes. Die Bauarbeiten hätten im August 2023 begonnen, es entstehe somit eines der ersten KFW40-Häuser mit QNG-Siegel in Deutschland. Lob richtete Plank an Simon März vom Architekturbüro Nutz, an Michael Spies von Aetas-Immobilie für den Vertrieb und die Vermarktung, an IB Seitz Werkplanung und Statik aus Pollanten, das von Manuel Seitz und Nicole Zeller vertreten wurde, sowie an die heimische Firma Englmann mit Bauleiter Peter Kranzler. Er baute schon das letzte Plank-Haus zu großer Zufriedenheit. Die meisten Wohnungen (85 Prozent) seien inzwischen verkauft. Im Februar 2024 würden die ersten Käufer schon einziehen.

Bürgermeister Ludwig Eisenreich freute sich über das Projekt, dankte dem Investor und sagte dazu, das Projekt habe im Grunde nur Gewinner.