Zur neuen Akademie für Gesundheitsberufe: Neumarkts besonderes Talent

Das ist typisch Neumarkt. Und zwar im besten Wortsinn. Drei Ausbildungsstätten für Gesundheitsberufe unter einem Dach zusammenzuführen, ist vernünftig.
Aber mit einem internationalen Netzwerker wie Professor Helmut Hahn sowie einem Sponsor wie Professor Hans Pröpster im Rücken kann die Akademie für Gesundheitsberufe etwas Großes werden.
In Neumarkt bringen immer wieder verschiedene Menschen ihre Talente ein, um Projekte zu realisieren, um die Großstädte vergeblich ringen. Privatwirtschaft, soziale Einrichtungen und Kommunen ziehen dafür immer wieder an einem Strang. Das zeigt sich beim Studiengang Management in der Biobranche genauso wie bei der Sanierung der Kirchen, der Internationalen Meistersänger Akademie oder dem neuen Kindertreff.
Das Haus St. Marien als Gesundheitscampus mit Seminarräumen und vor allem Wohnungen auszubauen, wäre eine große Chance. Eine Chance für wirklich alle Menschen in der Region. Denn wir alle brauchen qualifizierte und zufriedene Fachkräfte in sozialen und Gesundheitsberufen: Wenn wir krank sind, alt werden, für Kinder und Jugendliche in der Betreuung, für Familien. So könnte Neumarkt den Fachkräftemangel selbst lösen, ohne auf die Weisheiten aus Berlin oder München warten zu müssen.
Ich hoffe, dass auch bei diesem Vorhaben alle gesellschaftlichen Gruppen ihre Kräfte bündeln, um die ersten fünf Jahre der Akademie finanziell zu überbrücken, bis die staatlichen Förderungen anlaufen. Das wäre dann wieder typisch Neumarkt.