Schmankerl für die Gäste: Berchinger Wirte läuten den kulinarischen Herbst ein

Wildragout mit Waldpilzen und Semmelknödel, Serviettenknödel mit Waldpilzrahm und Preiselbeeren oder doch lieber Steinpilz-Pho, eine asiatische Suppe, mit Reisnudeln?
Unter anderem diese Gerichte bieten Berchinger Gastronomiebetriebe bei der Aktion „Wilder Herbst“ an. Von 30.September bis 15.Oktober können Einheimische und Gäste in Berching im Hotel Post, in der Gewürzmühle, im Brauereigasthof Winkler und in der TSV-Sportgaststätte den kulinarischen Herbst genießen.
Die Verantwortlichen stellten am Donnerstagvormittag die Aktion im Gasthof Winkler vor. Seit 2008 organisieren das städtische Tourismusbüro und die Tourismusgemeinschaft Berching die besonderen Wochen mit den teilnehmenden Wirten.
„Wilder Herbst“: Tourismusbüro, Tourismusgemeinschaft und Berchinger Wirte laden ein
Als die Wirte im März den kulinarischen Frühling eingeläutet hatten, war neben den drei genannten Betrieben auch das Kloster Plankstetten dabei. „Die Klosterschenke ist dieses Mal wegen der dortigen Baustelle aber nicht dabei“, erklärt Anikò Kerl, die Leiter des Tourismusbüros.
Trotzdem freut sich Bürgermeister Ludwig Eisenreich nach eigenen Angaben, dass die Aktion wieder zustande gekommen ist und sich die Betriebe daran beteiligen. „Die Aktion ist der Übergang vom Sommer in die kühlere Jahreszeit“, sagt Eisenreich.
Insbesondere regionale Gerichte seien sehr gefragt, ergänzt Kerl. Vor allem auch bei internationalen Touristen, die in Berching laut Kerl die bayerische Küche und regionale Biere testen wollen.
„Wilder Herbst“: Diese Gerichte bieten Berchinger Wirte an
Regionales und Saisonales steht auch beim „Wilden Herbst“ im Fokus. Markus Plank vom Brauereigasthof Winkler bietet Gästen etwa Gerichte von einem Reh an, das sein Bruder geschossen habe. Beim Winkler steht unter anderem auf der Aktionsspeisekarte: Rosa gebratener Rehrücken unter Kräuterkruste mit Speckrosenkohl, Kroketten und Kürbiswürfeln.
Die Gewürzmühle um Egon und Susanne Schmidt kredenzt unter anderem Ragout eines Wilds, das Roman Salzer geschossen habe. Familie Salzer gehört die Gewürzmühle.
Und Christian Amrheins Gäste in der Post können sich unter anderem auf ein Duett vom Hirsch aus Braten und Rücken (unter einer Maronen-Kruste) freuen. Dazu reicht die Küche Speckrosenkohl, Haselnuss-Spätzle und Preiselbeer-Jus.
Welche Gerichte die TSV-Sportgaststätte anbietet, wurde der Redaktion leider nicht mitgeteilt.
