25.000 Gäste und Gewandete: Cave Gladium in Furth im Wald mit blitzsauberer Bilanz

Von Mittelbayerische Zeitung · 22. August 2023 um 05:00

Das Cave Gladium 2023 ist Geschichte. Und es könnte in die der Further Mittelalterfeste eingehen.

Drei Tage lang haben Historien-Freunde das Gelände in den Chamb-Auen in ein buntes Spektakel verwandelt. Vorstandsmitglied Jürgen Friedl sagt, dass rund 12000 zahlende Zuschauer und noch einmal so viele Gewandte da waren. „Freitag und Samstag waren Wahnsinn, der Sonntag, ist nicht mehr so gut gelaufen. Wahrscheinlich konnten die Leute wegen der Hitze einfach nicht mehr“, vermutet Friedl. Sie alle drängten sich um die Verkaufsbuden und durch die Gassen entlang der liebevoll gestalteten Wohnzelte.

Das, so Turniervogt Martin Maier ist auch eines der Geheimnisse des Cave Gladium. Man ist über die Jahre zu einer großen Familie geworden. Auch wenn es martialisch aussieht, was die Schwertkämpfer veranstalten, so herrscht unter den 36 Teilnehmern, die in zwei Kategorien angetreten sind, ein freundschaftliches Verhältnis. Besonders freut sich Maier, dass es in diesem Jahr erstmals ein Further aufs Podium geschafft hat. Tobias Schromm, Kampfname „Kayn“, wurde in der Königsdisziplin Langschwert (Schwert zu eineinhalb Hand) Zweiter. „Und das bei seiner ersten Teilnahme“, freut sich Maier und ergänzt: „Tobias ist schnell, wie eine Katze.“

Es ist zwar noch nicht offiziell, aber derzeit werden Überlegungen angestellt, ob man das Cave im kommenden Jahr auf vier Tage verlängert. „Wir treffen uns im September und besprechen das“, so Friedl. Möglich wäre es, weil 2024 der Donnerstag vor dem Wochenende ein Feiertag ist. Und schließlich findet das Cave dann zum 20. Mal statt.