Freude bei Bikern: Parsberg und Lupburg erweitern Dirtpark

Von Vera Gabler · 20. Juli 2023 um 11:37

Mit dem Skaterpark und der angrenzenden Pumptrack-Anlage ist der Touristikverband Parsberg-Lupburg nicht nur den Wünschen der Jugendlichen gerecht geworden. Man sei auch stets bemüht, die Anlage in Schuss zu halten, sagten die Verantwortlichen bei einem Pressetermin in Parsberg.

Jüngst trafen sich Johannes Hausen als Vorsitzender des Touristikverbandes mit Bürgermeister Josef Bauer aus Parsberg und Bürgermeister Manfred Hauser aus Lupburg zu einer kleinen „Erweiterungsfeier“ auf dem städtischen Gelände am Kreisel in Richtung Lupburg.

Hausen berichtete, dass die 700 Quadratmeter große Asphaltfläche mit Sportgeräte wie Quarterpipes, halbe Pyramide, Miniramps, Flatrail und Step Curb für die Skater bereits seit August 2010 in Betrieb sei. 2015 wurde die Zufahrt zur Skater-Anlage befestigt, damit verhindert wird, dass kleine Steine auf den Belang gelangen.

Im August vor zwei Jahren wurde entlang der Skateranlage durch Peter Brutler mit der Firma Bikewise eine Pumptrack-Anlage auf einer Länge von 70 Metern eingebaut – angefangen mit den Starttürmen für Sprünge zwischen 1,50 und 2,30 Meter auf einer Länge von 70 Metern. Im vorderen Bereich der Anlage entstand ein geschlossener Rundkurs mit Wellen und Steilkurven. Dort steht nicht das Fahren im Vordergrund, sondern das Überwinden der Strecke mit Be- und Entlasten, ohne zu fahren. Die gesamte Anlage wurde seitdem von Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis mit ihren BMX-, MTB oder Downhill-Bikes sehr gut genutzt. Der rege Betrieb von Bikern habe aber auch dazu geführt, dass diese am Ende der Strecke die Skateranlage überquerten und somit wieder kleine Steine auf der Asphaltfläche hinterließen.

In einer Sitzung mit den Vertretern der Stadt Parsberg, allen voran Bürgermeister Bauer und Alexander Schels vom Bauamt, sowie Bürgermeister Hauser aus Lupburg sei zuerst ein Zaun als Absperrung angedacht gewesen, sagte Hausen. Letztendlich entschied man sich aber dafür, die Pumptrack-Anlage entlang der Asphaltfläche zu erweitern, sowie zwei neue Sprünge für rund 15000Euro anzuschaffen.

Damit sei nicht nur die verfügbare Fläche ausgenutzt worden, sondern auch der Wegverlauf für die Biker wieder zum Start festgelegt worden. „Alle Teile sind aus Erdmaterial geformt“, ergänzte Brutler, bevor er sich beim Ortstermin sofort den ankommenden Jugendlichen annimmt, die ihm beschädigte Stellen zeigen und darauf bedacht sind, „ihre“ Anlage auch weiter zu nutzen.