Regensburger Nachhaltigkeit sichtbar machen

Wo steht Regensburg beim Green Deal? Wie viele Wohnungen werden jedes Jahr fertiggestellt? Wie läuft der Ausbau erneuerbarer Energien im Stadtgebiet? Antworten auf Fragen wie diese finden Bürger ab sofort in einem neuen Zukunftsbarometer.
Regensburg soll grüner, gerechter, produktiver und damit lebenswerter für alle werden. Der Weg zu einer „enkelgerechten” Stadt ist im Regensburg-Plan 2040 beschrieben und wurde im Einklang mit 17 Nachhaltigkeitszielen mit den Bürgern Regensburgs entwickelt. Nun gilt es, den Plan gemeinsam mit Leben zu füllen.
Um den aktuellen Status quo sowie die Fortschritte Regensburgs beim Erreichen der Nachhaltigkeitsziele sichtbar und messbar zu machen, entwickelte die Stadtverwaltung in Partizipation mit Wissenschaftlern, Regensburger Initiativen und Vereinen sowie interessierten Bürgern ein Nachhaltigkeitsmonitoring mit rund 120 Indikatoren zu 45 Handlungsfeldern. Dieses „Zukunftsbarometer“ soll eine fundierte Basis für richtungsweisende Entscheidungen für eine nachhaltigere Zukunft liefern.
„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Zukunftsbarometer das erste gesamtstädtische Nachhaltigkeitsmonitoring Regensburgs entwickelt haben. Als objektives Analyseinstrument wird es helfen, unsere Stärken, aber auch Schwächen, sichtbar und messbar zu machen und uns dadurch bei der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele behilflich sein,“ sagt Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Regensburg gehöre zu den ersten Kommunen in Deutschland, die ein solches Nachhaltigkeitsmonitoring entwickelt haben. Dank der interaktiven Plattform und der starken Bildsprache mache das Zukunftsbarometer Lust auf mehr.
Präsentiert wird das Zukunftsbarometer mittels 55-Zoll-Touchsrceen-Stelen in der Touristinfo im Alten Rathaus sowie im Degginger in der Wahlenstraße. Die Stelen laden die Bürger auf eine spannende Entdeckungstour zum Thema Nachhaltigkeit in Regensburg ein. Darüber hinaus ist das Zukunftsbarometer auch über https://zukunft.regensburg.de abrufbar.
Parallel zum laufenden Betrieb wird das Zukunftsbarometer bereits weiterentwickelt. Noch in diesem Jahr ist geplant, die bisher abgebildeten Zahlen um einen qualitativen Teil zu erweitern und Hintergrundinformationen zu den städtischen Nachhaltigkeitszielen sowie Pilotprojekte und Maßnahmen vorzustellen, die in der Stadt bereits zum Erreichen der Ziele umgesetzt werden. Lokale Initiativen und deren großes Engagement sollen sichtbarer gemacht und damit Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie jede und jeder selbst einen Beitrag zum Erreichen der Ziele leisten kann.
Die Entwicklung des Nachhaltigkeitsmonitorings wurde durch Mittel des Bundes, des Freistaats Bayern und der Europäischen Union gefördert.