Volksfest: Bürgermeisterin ist „positiv überrascht“ von Besucherzahl – kommt eine Verkürzung?

Positiv überrascht von den Besucher-Zahlen auf dem gestern zu Ende gegangenen Rodinger Volksfest zeigt sich Bürgermeisterin Alexandra Riedl in einer ersten Bilanz: Nach den beiden großen Festen der Rodinger Burschen und der Mitterdorfer Feuerwehr direkt im Vorfeld (beide waren sehr gut besucht) hatte sie mit größeren Einbußen gerechnet. „Es ist wirklich gut gelaufen“, sagt sie.
Zwar habe es auch schwächere Tage gegeben, „aber die hatten wir schon immer und manchmal auch mehr“, erläutert die Rathaus-Chefin. Dafür sei etwa am ersten Samstag oder am Donnerstag bei Städtetreffen und Feuerwerk extrem viel los gewesen.
Tanzfläche bewährt sich
Die Resonanz, die sie bisher von Besuchern und den Schaustellern bekommen habe, sei durchweg positiv, auch sei die Stimmung im Zelt immer gut und friedlich gewesen, so Riedl.
Bewährt habe sich die Tanzfläche, die am Dienstag erstmals vor der Bühne aufgebaut und von vielen Besuchern genutzt wurde, „das werden wir sicher im kommenden Jahr beibehalten.“
Der Dank Riedls geht an Festwirt Matthias Strauß, die Organisatoren um Sebastian Gabler, die Schausteller, BRK, Polizei und allen Besuchern: „Gemeinsam haben wir ein tolles Fest gefeiert.“
Zufrieden zeigt sich auch Festwirt Matthias Strauß vom Dimpfl-Bräu aus Furth im Wald. Er war zum zweiten Mal am Esper mit dabei. „Es war ein sehr harmonisches Fest. Ich hoffe, dass alle Besucher mit uns zufrieden waren“, sagt er. Auch er dankte der Kommune und allen Beteiligten für die „tolle Zusammenarbeit“. Die Rodinger Festbesucher seien „unglaublich nette Leute“.
Um die schwächeren Tage wie den ersten Montag künftig zu vermeiden, wäre es aus seiner Sicht aber sinnvoll, das elftägige Fest zu verkürzen.
Festwirt: Elf Tage sind zu viel
„Dann würde es sich an den verbliebenen Tagen mehr ballen, das würde dem Fest gut tun“, ist sich der Festwirt sicher. Die Rodinger würden das Fest ohnehin fleißig besuchen, elf Tage sind seiner Meinung nach aber einfach zu viel.
„Man kann über alles reden, das Fest muss aber für alle Beteiligten sinnvoll bleiben“, sagt Riedl zu diesem Thema. Gemeinsam werde man sich nach dem Fest zusammensetzen und überlegen, ob und was geändert werden sollte. „Die Planungen für das nächste Volksfest gehen ja quasi mit dem Ende des jetzigen Festes schon los“, erläutert die Bürgermeisterin. Festwirt wird auch im kommenden Jahr wieder Matthias Strauß sein, der einen Drei-Jahres-Vertrag mit der Stadt hat.
Zum ersten Mal hat Sebastian Gabler das Volksfest federführend organisiert, mit dem Ablauf zeigt er sich zufrieden. „Die Schausteller geben auch ein sehr positives Feedback“, erzählt er. Sehr gut angenommen worden sei unter anderem das Kettenkarussell, das sich zum ersten Mal am Esper drehte, „das war eine Attraktion für alle Altersstufen.“
Dass die Schausteller zufrieden seien, wäre im Hinblick auf die kommenden Feste wichtig, „denn wenn es sich nicht rentiert, kommen sie nicht mehr.“ Insgesamt zieht auch Gabler einpositives Fazit der 68. Auflage des Rodinger Volksfests.
