Neunburger Burggasterey: Team von Mein Regionalmarkt versorgt jetzt die Festspielbesucher

Dem Festspielverein und der Stadt Neunburg achten sehr darauf, dass sich die Gäste bei den Aufführungen der Burgfestspiele wohl fühlen. Dazu gehört auch das Angebot für Speisen und Getränken außerhalb des Burghofes. Zur Neuinszenierung des Festspieles war es allen Beteiligten ein besonderes Anliegen, die „Burggasterey“ wieder mit Leben zu erfüllen. Das soll mit dem Team von Mein Regionalmarkt gelingen.
Heute wird der Festspielsommer in Neunburg mit der Premiere der Burgfestspiele „Vom Hussenkrieg“ eröffnet. Bis zum 22. Juli finden fünf Aufführungen statt. Für die morgige sind noch Restkarten verfügbar. Diese können an der Abendkasse in der Fronfeste von 19 bis 20.30 Uhr erworben werden. Die heutige Premiere ist bereits ausverkauft.
Es ist ein normaler Sicherheitsschlüssel, kein extra großes Teil aus Schmiedeeisen, dass Manuel Winkler, Vorsitzender des Festspielvereins, mit Jessica Binder und Matthias Eckl-Binder jetzt an Marina Pongratz übergeben konnte. Sie ist seit Ende 2022 Leiterin von Mein Regionalmarkt in der Krankenhausstraße.
Pavillon wurde anders platziert
Der Schlüssel passt zu dem hölzernen Pavillon, der inzwischen wieder im Garten des ehemaligen Vermessungsamtes aufgestellt wurde. Dabei fällt auf, dass dieser anders platziert wurde, als vor der Pandemie. Er wurde in Richtung Eingang verlegt, sodass die Bierbänke und Tische dahinter Platz finden. Damit soll gewährleistet werden, dass sich dort Gäste aufhalten können, ohne das Festspiel zu stören.
Die Wahl fiel nicht zufällig auf den Regionalmarkt. „Bürgermeister Martin Birner hat mitbekommen, dass wir inzwischen eine Reihe von Aktionen initiiert haben, die gut angekommen sind“, erzählt Marina Pongratz. So fragte er sie, ob sie sich den Betrieb der „Burggasterey“ vorstellen könnte. Sie konnte, denn Marina Pongratz ist ein Allrounderin. Eigentlich ist sie gelernte Steuerfachgehilfin, aber ihre Wurzeln als Gastwirtstochter schlagen immer durch. Derzeit ist sie unter anderem dabei, ihr Elternhaus mit dem Gasthof „Zum Fächtn“ in Lixenried wieder aufzubauen. Hinzu kommt bei ihr eine Ausbildung zur Bio-Erlebnisbäuerin, weil sie in einen Biohof geheiratet hat. Daher steht sie voll hinter dem Konzept von Mein Regionalmarkt, was sich beim Angebot in der „Gasterey“ widerspiegeln wird.
Speisen und Getränke kommen aus der Region
Alle Angebot an Speisen und Getränken kommen unmittelbar aus der Region. Das beginnt bei den Bieren und setzt sich bei den Fleischwaren fort. Auch die verwendeten Gewürze stammen von Lieferanten des Regionalmarktes.
Im Angebot stehen Hussiten-Burger, Steak-Semmeln, Wildgriller und Wildbratwürste sowie Bratwurstsemmeln und Pommes. Gegrillt wird ausschließlich auf Holzkohle.
„Für uns ist das absolutes Neuland und wir müssen auch erst mal sehen, was gut ankommt“, betont Pongratz, die von Jule Donhauser unterstützt wird. Pongratz schließt daher nicht aus, das Angebot in der Festspielsaison 2024 zu erweitern oder komplett anders zu gestalten. „Wir freuen uns auf jeden Fall, dass wir uns hier beteiligen dürfen“, betont sie.
Dem schlossen sich Bürgermeister Birner und Ulrike Meixner vom Stadtmarketing, welche die Verhandlungen geführt hatte, an. Geöffnet ist die „Burggasterey“ an den Festspielterminen ab 18 Uhr.