Das Geheimnis ist gelüftet: Miriam Weiß ist die neue Rodinger Volksfestkönigin

Das 68. Rodinger Volksfest ist offiziell eröffnet. Beim Auftakt am Freitagabend wurde zudem ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet: Die neue Volksfestkönigin heißt Miriam Weiß. Im Interview erzählt die 23-Jährige, was ihre erste Reaktion war, als sie gefragt worden ist, und auf was sie sich am meisten freut.
Miriam, was war deine erste Reaktion, als du gefragt worden bist? Hast du sofort zugesagt oder noch ein paar Tage darüber geschlafen?
Miriam: Mir war sofort klar, dass ich diese große Ehre, wenn es irgendwie geht, nicht ausschlagen kann und möchte. Da ich zur Zeit aber im Referendariat bin und in der Volksfestwoche eigentlich einen Unterrichtsbesuch gehabt hätte, musste ich erst ein paar Dinge regeln, bevor ich zusagen konnte. Zum Glück war meine Seminarleitung aber flexibel und auch von meiner Familie habe ich sofort Unterstützung zugesagt bekommen.
Die elf Festtage werden bestimmt anstrengend: Urlaub gibt es außer den Ferien ja nicht. Du musst nach langen Abenden also wieder früh aus dem Bett?
Urlaub bekomme ich keinen, die Schülerinnen und Schüler warten morgens pünktlich auf mich.
Wie hast du dich auf das Amt vorbereitet? Hast du ehemalige Volksfestköniginnen um Rat gefragt?
Die Vorbereitungen waren eher praktische und organisatorische Angelegenheiten wie Dirndl kaufen, Frisur und Blumenschmuck organisieren, die Präsentation planen. Ehemalige Volksfestköniginnen habe ich – mit Ausnahme unserer Bürgermeisterin – nicht um Rat gefragt.
Welcher Trachtentyp bist du: Dirndl oder Lederhose? Und wie viele Outfits hast du für die Festtage im Schrank?
Ganz klar Dirndl! Zum Bestand sind noch vier neue Dirndl sowie weitere Schürzen und Blusen hinzugekommen, eins der Dirndl hat mir meine Schwester selbst genäht, worüber ich mich besonders freue.
Wer hat dich bei der Auswahl der Garderobe beraten?
Meine Familie stand mir immer mit Rat und Tat zur Seite, wofür ich ihnen wirklich sehr dankbar bin.
Apropos Wahl: Bier oder Wein? Hendl oder Pizza? Partyhits oder Blasmusik?
Das kommt meist auf die Situation drauf an, generell sag ich zu keiner der Auswahlmöglichkeiten Nein.
Wird man dich singend und tanzend auf den Bänken erleben? Und was ist dein Lieblingslied im Bierzelt?
Das hoffe ich doch! Wenn die Stimmung passt, auf jeden Fall. Lieblingslieder gibt es viele, wobei es mir weniger auf eine bestimmte Band oder einen Interpreten ankommt, sondern mehr auf die Erinnerungen, die man mit einem Song verbindet.
Auf welche drei Programmpunkte am Rodinger Volksfest freust du dich am meisten und warum?
Besonders freue ich mich auf die Präsentation, bei der es sicher das ein oder andere überraschte Gesicht geben wird, den festlichen Einzug am Samstag, weil da besonders viele Menschen zusammenkommen und gemeinsam feiern. Und dann freue ich mich natürlich auch auf das Feuerwerk, weil das seit meiner Kindheit schon immer ein Highlight war.
Anspannung oder Vorfreude: Was überwog die Tage vor dem Auftakt?
Tatsächlich noch der Stress: Alles unter einen Hut zu bekommen, die Vorbereitung für die Festtage, der vorgezogene Unterrichtsbesuch an der Schule, aber natürlich auch schon die Vorfreude!
Wie hast du es geschafft, das Geheimnis bis zum Festauftakt zu hüten?
In den letzten Tagen und Wochen wurde es immer schwieriger, weil man zwangsläufig immer mehr Personen einweihen muss. Allerdings habe ich versucht, den Kreis der Personen so klein wie möglich zu halten.
„Roding mog di“ – Was magst du besonders am Volksfest?
Die ausgelassene Stimmung, die gute kulinarische Versorgung und vor allem die vielen Begegnungen.