Vor dem Bau der neuen Hauptfeuerwache: Gelände wird von alten Rohren befreit

Von Petra Schlierf · 29. Juni 2023 um 15:00

Bagger und Lastwagen sind Anfang der Woche auf dem Areal am Kurt-Romstöck-ring angerückt, wo die neue Hauptfeuerwache der Stadt Neumarkt entstehen soll. Doch bevor es dort im Herbst so richtig losgeht, müssen erst alle Spuren der früheren Nutzung entfernt werden: so genannte Totleitungen.

Oberflächlich sah das Gelände an der Obi-Kreuzung zwar bisher nach Brachfläche aus, doch ganz ungenutzt war es nicht. Im Untergrund lagen noch einige nicht mehr genutzte Gasleitungen. Im Rahmen der Freimachung des Baufelds wurden die Totleitungen jetzt entfernt.

Die Gasleitungen wurden 2020 so umverlegt, dass sie nicht mehr durch das Grundstück, sondern an dessen Rand herumführen, erklärt Stadtsprecher Franz Janka. Die Arbeiten führt die Firma Bögl im Auftrag der Stadtwerke Neumarkt durch.

Bevor voraussichtlich Mitte September der Neubau der Feuerwache beginnt, soll laut Janka im August noch ein neuer Regenwasserkanal für die Straßenentwässerung gebaut werden, der parallel zum Bahndamm bis zum Ludwig-Donau-Main-Kanal führt.

Mit etwa drei Jahre Bauzeit plant die Stadt für die neue Hauptfeuerwache, die Kosten sollen bei rund 27,5 Millionen Euro liegen. Geplant ist ein U-förmiges Gebäude mit mehr als 100 Metern Länge sowie ein Schlauchturm. Die Alarmausfahrt ist über die Freystädter Straße geplant.