Von Stiftskirche bis Wiedamann-Haus: Mehrere Förderungen bewilligt

Regensburg. Mehrere Einrichtungen und Institutionen in Regensburg werden mit Bundesfördermitteln bedacht.
Für den Erhalt des Gesandtenfriedhofs wurden 277.637 Euro zugesagt. Die SPD-Abgeordnete Carolin Wagner teilte hierzu mit, dass sich der Bund „ohne Zögern“ seiner Verantwortung für Kulturdenkmäler stelle. Eine Förderung von 1,1Millionen Euro wurde derweil für die anstehenden Renovierungsarbeiten bei der Regensburger Stiftskirche St. Johann genehmigt. Der FDP-Abgeordnete Ulrich Lechte sagte, dass dies „gerade in Zeiten von knappen Haushaltsmitteln ein großer Erfolg für Regensburg ist“. Stefan Schmidt von den Grünen bezeichnete die Förderungszusage als „tolle Nachricht“. 800.000 Euro werden zudem für die Sanierung des Wiedamann-Hauses, welches als eines der historisch wertvollsten Gebäuden in der Regensburger Altstadt gilt, zur Verfügung gestellt.
Mit Peter Aumer von der CSU begrüßte auch ein Politiker aus der Bundestagsopposition die Entscheidungen im Rahmen des Denkmal-Sonderprogramms: „Mit der Stiftskirche St. Johann und dem Wiedmann-Haus werden zwei Projekte gefördert, die in der bewegten Geschichte Regensburgs einen besonderen Stellenwert haben.“
Zudem gibt es insgesamt 32.000 Euro an Fördergeld für vier musikalische Projekte: den Brass Band Förderverein Regensburg, den Zitherklub Regensburg 1884 e.V., das Chorensemble Art Vokal und den Musikverein Pettendorf.