Wolf Stiftung unterstützt das Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf

Die Marianne und Reinhard Wolf Stiftung hat den Johannitern für den Bau des Bruder-Gerhard-Hospizes einen Geldbetrag von 10.000 Euro gespendet. Die Stiftungsbeiräte Heiner Sauren und Fritz Neumüller überreichten nun den Spendenbetrag an der Baustelle symbolisch an Martin Steinkirchner und Matthias Walk von den Johannitern.
Sauren informierte, dass die Wolf-Stiftung im Jahr 2000 gegründet worden sei und im Laufe der Jahre immer wieder durch kleinere Beträge vielen Menschen geholfen habe, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stünden. Vom Gedanken, in Schwandorf nach dem Pentlinger Vorbild ein Hospiz zu errichten, sei man so beeindruckt gewesen, dass man dafür einen Betrag von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt habe. Man wolle mit diesem „Baustein“ dazu beitragen, dass die Einrichtung möglichst bald in Betrieb gehen könne. Sauren bezeichnete die Arbeit, die hier künftig geleistet werde, als „großartige Sache“.
Ein unermüdlicher Spendensammler
Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner dankte vor allem Fritz Neumüller vom Hospizverein Regensburg für die Herstellung des Kontakts zur Wolf-Stiftung. Neumüller sei einer der unermüdlichsten Spendensammler, die er kenne, und ohne ihn gebe es auch das Hospiz in Pentling nicht. Der Stiftung zollte Steinkirchner seinen besonderen Dank dafür, dass man immer wieder Bedürftigen helfe. Auch in einem reichen Land wie Deutschland gebe es viele Menschen, die Unterstützung benötigten.
Eröffnung ist Anfang 2024 geplant
Steinkirchner informierte, dass derzeit auf der Baustelle die Rohre für die Fußbodenheizung und danach der Estrich verlegt werde. Er sei sicher, dass das Hospiz Anfang 2024 eröffnet werden könne, zumal man die benötigten 25 Pflegefachkräfte bereits rekrutieren konnte. Die Gäste im Hospiz werden nach Einzug rund um die Uhr betreut. Träger des Bruder-Gerhard-Hospiz ist der Johanniter Regionalverband Ostbayern. Unterstützung für das Projekt gab es bereits von vielfacher Seite.