Gottesdienst mit Bändersegnung und große Party: Rodinger Burschen feiern 140. Jubiläum

Festausschuss und Honoratioren zogen am Samstag erneut gemeinsam mit dem Patenverein aus Bad Kötzting ins Festzelt am Esper ein. Mit der Oktoberfest- und Stimmungsband „Bergluft“ hatten die Burschen einen weiteren Garanten für beste Unterhaltung engagiert.
Die Musiker versprachen „frisch gezapfte Musik aus den Bergen – mit allen Elementen der Heimatkultur und der zeitgemäßen Popmusik“. Sie legten gleich richtig los.
DJ Hollow Creek legte auf
Wer noch Kondition hatte, steuerte zu vorgerückter Stunde das Barzelt an und feierte mit dem Hit-Mix von DJ Hollow Creek ab. Die Damen und Herren hinter der „Endlos-Theke“ hatten gut zu tun, die Drink-Wünsche zu erfüllen.
Nach zwei langen Nächten blieb den Mitgliedern des Festausschusses und den Organisatoren wenig Zeit für Schlaf, denn am Sonntag ging es um 7 Uhr mit dem Frühschoppen im Festzelt weiter. Eine Stunde später sorgte die Show- und Galaband „Bayern 3000“ schon für Partystimmung. Für den Kirchenzug zur Stadtpfarrkirche stellten sich die zahlreichen Vereine an der Regenuferpromenade auf. Pfarrer Holger Kruschina zelebrierte den Gottesdienst, den die Stadtkapelle Roding mit der Schubert-Messe musikalisch umrahmte. Sehr viel Mühe hatten sich Maria Seidl, Steffi Stelzl und Messner Alexander Gabler mit dem Blumenteppich vor dem Altar gemacht.
„Vier Freunde müsst Ihr sein, um einen Schafkopf spielen zu können“, schlug Kruschina die Brücke zu den vier Gründervätern des Burschenvereins und von den zwölf Jüngern zur Burschenvorstandschaft. Hilfsorganisationen seien wichtig, ein Burschenverein eher nicht, meinte der Geistliche etwas provokativ. Doch der Zusammenhalt sei für die Gesellschaft sehr wichtig und der Verein strahle mit seinem Fest nach außen aus, und Tradition, Brauchtum und Freundschaft seien für die Gesellschaft sehr wichtig, relativierte er. Diesem Anspruch stelle sich auch die Kirche, „sie ist wichtig von der Wiege bis zur Bahre“, meinte Kruschina. „Wir sollen alle spüren, wie wichtig die Gemeinschaft ist.“
Das gemeinsame Fahnenband von Festmutter Birgit Lehner und Festbraut Alexandra Kerscher sowie das des Patenvereins segnete der Pfarrer, ehe sie an die Burschenfahne angeheftet wurden.
Festleiter Christian Hornauer sprach im Festzelt von bewegenden Momenten, als er beim Burschenverein Brettlhupfer, Fürst von Thoren und Fahnenträger war und nun Schirmherr sein dürfe. Er dankte dem Burschenverein für das Engagement und das tolle Fest.
Eine Glastafel mit den Wappen beider Vereine überreichten Festleiter Rudi Heinz und Vorstand Sebastian Gabler als Dankeschön an den Vorstand des Kötztinger Patenvereins Niklas Neubauer.
Bürgermeisterin gratulierte
Bürgermeisterin Alexandra Riedl gratulierte zu 140 Jahre Burschenverein Roding. „Alle Vereine prägen das Leben in unserer Stadt, darum bin dankbar, dass der Burschenverein die Tradition hoch hält und die Gemeinschaft pflegt.
Nach dem Mittagessen kam der Aufruf zum Festzug. Schirmherr Christian Hornauer und Ehrenschirmherrin Bürgermeisterin Alexandra Riedl hatten einen guten Draht zu Petrus und bescherten ideales Festwetter. Für den Festzug hatten sich mehr als 60 Vereine eingefunden. Sechs Musikkapellen gaben den Takt vor.
rsr







