Ein Blick in die neuen bunten Räume von Schreib- und Spielwaren Reitmeier

Viel Platz und viel Licht gibt es in den neuen Räumen, in die der Reitmeier bald umziehen wird. „Langsam füllt sich alles“, stellt Pächterin Carina Weihrauch mit einem Blick auf die bereits aufgebauten Regale zufrieden fest.
Für sie war die Entscheidung zunächst keine leichte gewesen, mit demTraditionsgeschäft den Marktplatz 7zu verlassen und in die Räume der ehemaligen Commerzbank zu ziehen. Doch auch wenn anfangs ein bisschen Wehmut mitgeschwungen ist: Beim Blick auf die Flächen, auf denen bald Schreib- und Spielwaren präsentiert werden können, ist sie überzeugt, dass das neue Kapital für sie, ihre Mitarbeiter und nicht zuletzt ihre Kunden ein gutes ist.
Barrierefreier Eingang
Am Freitag werden Außenbeschilderung und -Beleuchtung angebracht und die Möbel für die Postfiliale geliefert, die ebenso wie die Lotto-Annahmestelle und die Reinigung mit umzieht. Auch wenn momentan noch vieles in Kartons verpackt ist, kann man sich schon gut vorstellen, wie der neue Laden bald aussehen wird: „Er wird um einiges größer, heller und moderner“, fasst Carina Weihrauch es zusammen. Besonders wichtig war ihr auch ein barrierefreier Eingang.
Post-, Lotto- und Kassenbereich werden in L-Form bei der großen Glasfassade Platz finden. Daneben stehen schon jetzt einige der neuen Regale für den großen Schreibwarenbereich. Linkerhand vom Eingangsbereich hatte sich der Raum mit den Geldautomaten befunden.
Umbau durch Firmen aus Rötz
An dieser Stelle ist eine Innenwand eingerissen worden, um den Bereich für die Spielwaren zu vergrößern. Die Umbauarbeiten haben Anfang Dezember begonnen, und „zum Glück ist alles relativ schnell gegangen“, sagt Carina Weihrauch. Vor allem dank der hiesigen Handwerker, die sämtliche Umbauarbeiten, von Trockenbau- über Malerarbeiten sowie Fliesen- und Teppichverlegen übernommen haben.
Die nagelneuen Regale werden von den Lieferantenfirmen gestellt – was den Vorteil hat, dass am Umzugstag selbst – einem Samstagnachmittag – nur die Ware im Geschäft am Marktplatz aus- und in der Böhmerstraße in die Regale eingeräumt werden muss.
Am Freitag, 10. und am Samstag, 11. Februar wird die Elektronik für die Post abgebaut. An diesen beiden Tagen kann deshalb keine Post angenommen werden. Lotto sowie Schreib- und Spielwaren bleiben aber regulär offen.
Am Montag, 13. Februar, ist es dann so weit: Der Reitmeier öffnet seine großen, weißen Türen in der Böhmerstraße. An den Öffnungszeiten ändert sich nichts. Als „Willkommensgeschenk“ wird es eine Woche lang 15 Prozent auf Spiel- und Schreibwaren in der Rötzer Filiale geben, so die Pächterin. „Man merkt schon, dass die Leute gespannt sind“, sagt sie und schmunzelt. Mit dem Traditionsgeschäft aus Rötz wegzugehen, sei für sie keine Option gewesen. Auch über die neue Adresse freut sie sich: Böhmerstraße 1 in Rötz. „Die der Reitmeier-Filiale in Waldmünchen ist die Böhmerstraße 3“ – bestimmt ein gutes Vorzeichen für den Umzug.
Der Reitmeier: Ein Geschäft mit langer Geschichte
Geschichte:„Der Reitmeier“ – das ist in Rötz seit den 50er-Jahren ein Begriff. Hier eröffnete der Vater von Heinrich Reitmeier in der Schergenstraße sein erstes Geschäft, das dieser erfolgreich ausbaute. Er erwarb ein altes Bürgerhaus am Marktplatz und baute hier ein gut frequentiertes Kaufhaus. Vergangenen Sommer wurde das Gebäude von Stefan Zisler erworben.
Sortiment:Der Schwerpunkt des Rötzer Traditionsgeschäfts, das Pächterin Carina Weihrauch ebenso wie die Waldmünchner Filiale 2012 übernommen hat, liegt auf Schreib- und Spielwaren. Auch die Lotto-Annahmestelle, die Postfiliale und die Reinigung werden in Kürze vom Marktplatz in die neuen Räume in der Böhmerstraße umziehen.
