Lösung gefunden: Postfiliale in Bruck zieht bald um

Die Postkunden in Bruck können sich freuen: Zwar schließt die Filiale am bisherigen Standort am 21. Februar ihre Pforten, doch die Nachfolge ist mittlerweile geregelt: Künftig ist die Post im Markgrafen-Getränkemarkt untergebracht.
Derzeit können die Brucker Bürger ihre Briefe und Pakete noch in die bisherige Postfiliale in der Textilreinigung Ptok in der Bischof-Krautbauer-Straße bringen und verschicken. Doch weil der Betrieb im vergangenen November zugesperrt hat, musste schnell eine neue Lösung her.
Als Cornelia Horner, die Inhaberin des Markgrafen-Getränkemarkts, von der Standortsuche der Deutschen Post erfuhr, nahm sie Kontakt mit dem Unternehmen auf. Und beide Parteien wurden sich laut Horner schnell über eine Zusammenarbeit einig.
Schluss mit Hermes-Shop
Seit 18 Jahren führt sie den Getränkemarkt in der Brucker Hans-Sachs-Straße und hat hier bislang auch den Hermes-Paketshop betrieben. Diesen müsse sie nun aufgrund der beschlossenen Zusammenarbeit mit der Post Ende April aufgeben, bedauert Horner. Gleichzeitig freue sie sich aber darauf, als Standort einer Postfiliale den Service für ihre Kunden erweitern zu können.
Die Vorbereitungen für den Einzug der Deutschen Post laufen bereits. Neben der Getränkemarktkasse hat Horner bereits Platz für den Postschalter freigeräumt. Um ihn während der kompletten Öffnungszeiten ihres Getränkemarkts besetzen zu können, hat Horner zwei zusätzliche Mitarbeiterinnen ins Boot geholt. Bis zur Eröffnung werden sie von der Post noch geschult.
Während die aktuelle Postfiliale in der Textilreinigung Ptok am 21. Februar ihren letzten Öffnungstag haben wird, ist der Start im Getränkemarkt derzeit für den 1. März terminiert. Möglicherweise könne aber schon der 25. Februar realisiert werden, hofft Horner.
Neue Kunden in Bruck gewinnen
Auch ein Briefkasten solle bis dahin beim Getränkemarkt in der Hans-Sachs-Straße installiert werden. Dass sie ihren Kunden einen zusätzlichen Service anbieten kann, freut die Getränkemarktbetreiberin sehr. Gleichzeitig wünscht sie sich auch, durch den neuen Poststandort in ihrem Laden zusätzliche Kundschaft hinzugewinnen zu können. Sie gehe allerdings davon aus, dass es einige Monate dauern werde, bis ein Effekt spürbar sei, meint Horner.
Auch Brucks Bürgermeisterin Heike Faltermeier (CSU) freut sich sehr darüber, dass der Standortwechsel im Markt von der Textilreinigung hin zum Getränkemarkt reibungslos und ohne zeitliche Verzögerung über die Bühne gehen wird. Einen Post-Standort am Ort zu haben sei für die Brucker Bürger sehr wichtig, betont die Rathauschefin.