Deshalb hat die „Lokantina“ geschlossen

Von Johannes Hartl · 7. November 2021 um 14:30

Wer am Haidplatz einen Döner möchte, der steht derzeit vor verschlossenen Türen: Seit Ende August, Anfang September hat die „Lokantina“ bereits geschlossen. Im Café nebenan hat seither so mancher Stammkunde nachgefragt. Nun bringt Inhaber Saban Sogan Licht ins Dunkle – und erklärt, wie es weitergeht.

Aktuell ist Sogan dabei, den Laden etwas umzubauen. Eigentlich wollten sie bereits früher wieder öffnen. „Es ist zurzeit bloß ein bisschen schwierig, Fachkräfte zu finden“, sagt er der Mittelbayerischen. Vor allem die kleine Ladenfläche in zentraler Lage soll erneuert werden. Dazu gehören für ihn unter anderem Hygienemaßnahmen, um die Kunden noch besser vor Corona zu schützen.

Aber auch bei den Produkten dürfte es kleine Neuerungen geben. Fürs Erste ist noch nichts spruchreif. Nur so viel verrät Sogan: Eventuell könnte sich auch Veganes stärker in der Speisekarte wiederfinden. Denn, so formuliert es der Chef: Immer mal wieder etwas zu aktualisieren, sei nicht schlecht.

Bald geht es wieder los

Sogan ist seit über 25 Jahren im Geschäft. Seine Spezialität ist, natürlich, der Döner. „Wir machen allerdings auch den Fladen selber“, sagt der Inhaber. Und: Alles wird vor den Kunden zubereitet – kleine Showeinlagen inklusive. Für Sogan und sein Team ist das mehr als bloße Arbeit, es geht auch um Sympathie gegenüber den Kunden. „Wir versuchen so zu handeln, wie Du es Dir auch für Dich wünscht“, sagt er. Seit Jahrzehnten sei das sein Motto – so, wie es ihm sein Vater beigebracht habe.

Was aber heißt das für die Kunden? Die nämlich haben die Lokantina bereits vermisst. Ein paar Mal sei er von den Nachbarn angesprochen worden – etwa vom Café nebenan. „Der hat erzählt, dass bei ihm viele gefragt haben, was los ist.“ Sogan bedauert die vorübergehende Schließung und bedankte sich bei seinen Kunden.

Und zugleich hat er eine gute Nachricht: Spätestens für Anfang Dezember peilt er die Wiedereröffnung an. Auch Sogan freut sich schon darauf, wie er sagt – denn auch er hat die Kunden vermisst, vor allem das Miteinander und die Unterhaltungen.